Noch kalt, aber schön, so war es nicht verwunderlich, dass sich Herbert W., Herbert St., Erwin, Piet,
Hans, Irene, Brigitte, Max, Werner, Iris, Theres, Jasmine, Rolf, Rosmarie, Bruno, Din und ich uns trafen
im Schulhaus Hans-Asper in Wollishofen zu unserer ersten gemeinsamen Tour 2015. Natürlich waren auch die
drei «Köche» Brigitte, Chrigel und Uschi da und erkundigten sich nach der Anzahl fahrende Teilnehmer.
Unsere Fahrt ging wie gewohnt auf der alten Landstrasse Richtung Kilchberg, bereits die Gruppe etwas
auseinander gerissen vorbei am Museum von Conrad Ferdinand Meyer zu unserem ersten Halt kurz vor der IBM,
anschliessend als Gruppe zusammen bis zum Duttipark.
Immer etwas aufwärts weiter bis zur Gattikerhöhe, wo wir kurz einen Halt machten.

Kurz der Hauptstrasse entlang, gut abgesichert durch Rolf, vor der Gruppe und Hans als hinterster
Mann ging es weiter Richtung Waldweiher, leider etwas verfahren doch alle kamen zum nächsten Halt kurz
vor Wüeribach und zum Ziel an den Horgener Bergweiher, wo für uns feine Grill Cervelat, heisser Tee und
weitere feine Sachen bereit waren.

Nach einer knappen Stunde, es war schon empfindlich kühl, machten wir uns auf den Heimweg,
auch wieder in jeweils kleinen Gruppen , meist abwärts, vorbei an der Kirche Kilchberg,
dem «Säulibrunnen» und weiter bis nach Wollishofen.

Noch etwas Geschichte:
Die erste Frühjahrs-Fitness-Radtour in Wollishofen fand 1981 am 28. März, also vor genau 34 Jahren statt,
anlässlich der «Aktion Sport für alle» mit 80 Teilnehmern – ältester Radler 77 Jahre – jüngster Radler 7 Jahre –
schönstes Frühlingswetter – schöne Streckenführung – gute Organisation, so stand es in der Zeitung Zürich 2.
Als prominenter Gast war dabei:
Franz Krienbühl (* 24. März 1929 in Baar; † 13. April 2002, in Unterägeri wohnhaft gewesen) war ein Schweizer
Architekt und wurde vor allem als Eisschnellläufer bekannt. Neben seinen Leistungen als einer der besten Schweizer
Sportler wurde Krienbühl vor allem durch die Erfindung des aerodynamisch hautengen Anzuges für den Eisschnelllauf
nachhaltig bekannt.
Er wurde 1968 als fast 40-jähriger Schweizer Meister und nahm erstmals an den Olympischen
Spielen teil. Er landete immer auf den hinteren Rängen, ehe er 1974 aus aerodynamischen Überlegungen heraus
zusammen mit seinen Helfern einen einteiligen hautengen Anzug erfand und damit seine Bestzeiten verbessern
konnte.
Sein neuer, enger Anzug wurde anfänglich eher verspottet, seine Laufzeiten liessen jedoch aufhorchen.
Er erreichte bei den Olympischen Spielen 1976 als 47-jähriger den achten Platz. Dies führte zu einer Revolution
im Eisschnelllauf, denn seither tragen alle Läufer diesen Einteiler.1984 wurde er als 55-jähriger zum 14. Mal
Eisschnelllaufmeister der Schweiz. Er beendete seine Karriere 1986. Krienbühl war in den eislauf-begeisterten
Niederlanden auch als «eisschnelllaufender Opa» “ bekannt.
März 2015
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